Arbeitsrecht und Urlaub – Erholt und mobil?

Jeder Arbeitnehmer muss sich vom Stress und den Mühen des Alltags auch mal erholen können. Darauf hat er einen Rechtsanspruch – im Bundesurlaubsgesetz ist ein Mindesturlaub von 24 Werktagen pro Jahr festgeschrieben. Trotzdem drehen sich immer wieder viele Streitfragen rund um das Thema Urlaub.

Deutschlandfunk, Marktplatz, 1. Juni 2017

Maus statt Papier – Steuererklärung auf Elektronisch

Die elektronische Steuererklärung ist auf dem Vormarsch, das früher mal proklamierte Ziel „Alles soll auf einen Bierdeckel passen“ hat sich überholt. Einloggen, Daten eingeben, fertig – ohne Belege, ohne Probleme?

Deutschlandfunk, Marktplatz, 19.01.2017

Arbeitnehmer: Wann und für wen sich eine Steuererklärung lohnt

Steuererklärung – damit beschäftigt sich kaum jemand gern. Wer zum Beispiel Freibeträge auf der Steuerkarte eingetragen oder Lohnersatzleistungen bekommen hat, muss das Formular in jedem Fall beim Finanzamt einreichen. Das Gleiche gilt für Selbstständige. Aber es kann sich auch lohnen, freiwillig eine Steuererklärung abzugeben.

Deutschlandfunk, Verbrauchertipp, 27.04.2016

Steuerdaten ohne Grenzen: Was ist der automatische Informationsaustausch?

Die Debatte über einen automatischen Informationsaustausch bestimmt seit mehr als einem Jahrzehnt die Steuerpolitik. Nun soll eine international abgestimmte Regelung dafür sorgen, dass Steuerhinterziehung über ausländische Konten nahezu unmöglich wird.

 

Deutschlandfunk, Marktplatz, 11.02.2016

 

Steuerhinterziehung: Was genau ist das eigentlich?

Experten schätzen die Einnahmeausfälle durch Steuerhinterziehung auf einen mindestens zweistelligen Milliardenbetrag. Das Thema wird vor allem mit Prominenten in Verbindung gebracht. Steuerhinterziehung hat aber noch andere Facetten, die auch den durchschnittlichen Steuerpflichtigen betreffen können.

 

Deutschlandfunk, Marktplatz, 11.02.2016

 

Flüchtlinge in Unternehmen – Behördenmühlen mahlen langsam

Ein junger Mann steht an einer Werkbank und lernt Schreiner. Er hatte Glück und als Flüchtling einen Ausbildungsplatz bekommen. Seine Chefin Francoise Eberlein erinnert sich aber, wie langsam die Mühlen der Ausländerbehörde mahlten.

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Und nun auch mit neuem Cover: Freiberufler – Fit fürs Finanzamt!

Jetzt steht der neue Name auch auf dem Cover des neuen Buchs, das Ende Mai/Anfang Juni in die Buchläden kommt. Wenn Sie mal schauen mögen?

Titel Freiberufler

 

Das Buch behandelt übrigens auch die Themen Betriebsprüfung und Selbstanzeige… Dazu können Sie hier einen ganz aktuellen Beitrag hören, aus gegebenem Anlass diese Woche im Deutschlandfunk gesendet.

Gute Nachrichten für Studenten: Kosten für Erststudium sind Werbungskosten

Die Kosten für ein Erststudium oder eine spezielle Ausbildung können steuerlich als Werbungskosten geltend gemacht werden. Zwei aktuelle Urteile des Bundesfinanzhofs haben eine Tendenz bestätigt, die die obersten Steuerrichter schon seit einigen Jahren verfolgen. Die Finanzämter erkennen bislang Studienkosten nur als so genannte Sonderausgaben an – bis zu einem Höchstbetrag von 4.000 Euro pro Jahr und ohne die Möglichkeit, Verluste mit späteren Einnahmen zu verrechnen. Was die Urteile für die Praxis bedeuten, klärt das Interview mit Tom Borgs-Orlando, Beratungsstellenleiter der Lohnsteuerhilfe Bayern.

Interview Tom Borgs-Orlando

Bier her – oder wir rufen das Bundesverfassungsgericht an

Erinnert sich noch irgendjemand an die Koch-Steinbrück-Liste? Da war doch was, lang, lang ist’s her… Im Herbst 2003 stellten die damaligen Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen und Hessen, Peer Steinbrück und Roland Koch, ein Papier mit großen und kleinen Grausamkeiten zum Subventionsabbau zusammen. Kürzungen in zweistelliger Milliardenhöhe schlugen die beiden Politiker vor – und auf Grundlage dieser Liste wurden in den Folgejahren etwa die Steuerfreibeträge für Abfindungen, Heirats- und Geburtsbeihilfen und die komplette Eigenheimzulage abgeschafft. Andere Steuervergünstigungen wurden erheblich gekürzt.

Streit gab es aber nicht nur um die Liste, in der die beiden Politiker auch die Entfernungspauschale als steuerliche Subvention einstuften. Auch die Gerichte waren wenig erfreut über das Koch-Steinbrück-Papier. Weniger, weil die Richter sich als Verfechter von Steuersubventionen verstanden, sondern vor allem deshalb, weil die Liste in nichtformeller Weise in das Gesetzgebungsverfahren eingebracht worden sei. Im Klartext: Der Vermittlungsausschuss des Bundesrates habe seine Kompetenzen überschritten. Das Bundesverfassungsgericht traf dazu bereits im Jahr 2009 eine erste Entscheidung (Az. 2 BvR 758/07) und die Politik beeilte sich im vergangenen Jahr, eine neue gesetzliche Grundlage für das Streichkonzert zu fassen.

Dem Bundesfinanzhof (BFH) ist das nicht genug: Das oberste deutsche Finanzgericht ruft nun erneut das Bundesverfassungsgericht an, weil es die Frage, ob die Änderung der steuerrechtlichen Vorschriften verfassungsgemäß war, immer noch nicht als geklärt sieht. Aufhänger ist nun keine der prominenten Teile der Liste, sondern die relativ unbekannte Verbrauchsteuer auf Bier. Denn mit dem damaligen Gesetz wurden auch die gestaffelten Biersteuersätze angehoben. Ähnlich wie bei der Mehrwertsteuer gibt es hier Ermäßigungen: Bei der Biersteuer sollen diese ermäßigten Steuersätze unabhängige, mittelständische Brauereien unterstützen. Eine klassische Subvention also innerhalb einer der ältesten Verbrauchssteuern – und diese hatten Koch und Steinbrück natürlich auf dem Kicker. Den BFH wiederum stört nicht so sehr, dass Steuervergünstigungen gekürzt oder gekippt wurden. Die Finanzrichter wollen vor allem klargestellt wissen, dass Gesetzgebung so nicht funktioniert. Subventionsabbau kontra Kompetenzüberschreitung – es bleibt spannend, welche Antworten die Politik auf die weiteren Gerichtsentscheidungen geben wird.

Hören Sie zum Thema Subventionsabbau auch das Feature „Geschenkt und noch zu teuer“ von Constanze Hacke, das am 13. Februar 2010 im Deutschlandfunk ausgestrahlt wurde.

 

Klartext reden: Interviewtipps für Juristen

Mit der Buchautorin und Juristin Eva Engelken habe ich vor kurzem ein Gespräch darüber geführt, wie sich Anwälte und Steuerberater in Interviews klarer und verständlicher ausdrücken können. Eva Engelken hat ein Buch verfasst: „Klartext für Anwälte“. In unserem Interview ging es  darum, wie Juristen – also Steuerberater, Anwälte und Wirtschaftsprüfer – komplexe Themen vor allem in Hörfunk-Interviews für die Allgemeinheit verständlich erklären können.

Making of_Eva Engelken_Klartext