Kaffee-Sätze: Folge 4!

Scheiden tut weh – entscheiden auch. Einige tun es aus dem Bauch heraus, andere recherchieren, sammeln Fakten und denken nach – oder noch besser – vor. Auf welche Weise wir uns für oder gegen etwas entscheiden, ist sehr unterschiedlich und hängt von vielen Faktoren ab. Beispielsweise davon, wie wichtig uns die Entscheidung ist. Und, wie haltet ihr es? Mehr davon in unserer neuen Kaffee-Sätze-Folge.

Tee oder T-Shirt? Zur Temperatur am Arbeitsplatz

Ich kenne Kollegen, die sitzen auch, wenn draußen Minusgrade angezeigt werden, noch im T-Shirt am Schreibtisch. Dagegen war eine meiner ersten Anschaffungen für das neue Büro eine lange kuschelige Strickjacke und eine Teekanne. Fest steht: Das subjektive Kälte- oder Wärmeempfinden lässt sich nicht gesetzlich regeln. Dennoch muss der Arbeitgeber gewisse Temperaturbedingungen sicherstellen.

Reden wir Klartext?!

Die dritte Folge unserer Kaffee-Sätze ist on air! Dieses Mal ist die Kommunikationswissenschaftlerin Claudia Thoms auf einen Kaffee zu Gast und bringt Licht ins Dunkel mancher Äußerungen. „Das ist eine Herausforderung, wenn die Maßnahmen im Doing nicht zeitnah erfolgen.“ Nicht verstanden, aber trotzdem schon oft genug gehört? Geht uns genauso. Deswegen sprechen wir in der aktuellen Kaffee-Sätze-Folge darüber, wie oft wir mit Nebelkerzen oder Phrasen kommunizieren. Und ob unsere Inhalte dann noch zu verstehen sind. Und natürlich geht’s auch darum, wie wir Klartext reden können.

Mahlzeit! Ich mach mal Pause.

Der eine fährt kurz nach Hause, um den Hund Gassi zu führen, die andere isst ihren Salat vor dem Bildschirm. Einmal lang oder lieber dreimal kurz? Wer, wo, wie lange und wie häufig Pausen macht, wird mitunter heiß diskutiert und jeder tut gern seine Meinung kund. Doch es gibt Regeln und Gesetze, an die sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber halten müssen.

Wau: Schulhund rechnet sich

Wenn es in Mathe mal nicht klappt oder der Lehrer nervt, gibt es einen, der SchülerInnen immer guttut: der geliebte Schulhund. Streicheln, Gassi gehen, Stöckchen werfen und der Ärger ist verflogen. Und dieser tut auch der finanziellen Situation des Frauchens oder Herrchens gut, denn die Aufwendungen für einen Schulhund können bis zu 50% als Werbungskosten abgezogen werden und die Aufwendungen für die Ausbildung zum Therapiehund sind regelmäßig in voller Höhe abziehbar.

Geschenkt ist noch zu teuer

Etwas spenden und dafür noch Steuern zahlen … so paradox das klingt, genau so stellte sich die Situation für die Einzelhändler der Bekleidungsbranche lange Zeit dar und ist sie immer noch für die Modehersteller. Denn wer großzügig an Flüchtlingsunterkünfte, Frauenhäuser oder sonstige caritative Einrichtungen Waren spendete, musste darauf Umsatzsteuer zahlen. Die Corona-Krise hat das Blatt teilweise gewendet.